Die Bücherdiebin

Die Bücherdiebin ist ein Buch das von Verlust handelt. Von Verlust, Gefühlen, dem zweiten Weltkrieg und dem Tod.

 

Liesel ist gerade mal neun Jahre alt und hat doch schon Mutter, Schwester und Bruder verloren.

Letzterer starb neben ihr im Zug, während der Fahrt zu ihrer neuen Pflegefamilie.

Das ist das erste Mal, als der Tod sie sieht.

Ja, denn der Tod ist in diesem ganz besonderem Buch, nicht nur der Tod den wir kennen, sondern, insofern man das so sagen kann, eine Person, die ihre Bermerkungen in die Geschichte einwirft und sich die Farbe des Himmel merkt, unter dem er eine Seele mitnimmt.

Am Tag des Todes ihres Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch, daher der Name des Buches.

Das Stehlen von Büchern wird von da an eine Art Zeremonie.

Liesel führt von nun an ein Leben in Molching, bei den Hubermanns, ihren Pflegeeltern.

In dem vom zweiten Weltkrieg gezeichneten Alltag wird sie immer wieder mit dem Tod konfrontiert, der sich jedes Mal an sie erinnert, und es scheint fast als würden sie einander gut kennen, obgleich er ihr doch immer wieder das Wichtigste nimmt... 

 

Dieses 586 Seiten lange Buch von Markus Zusak ist ein "literarisches Juwel" (Good Reading) oder ein "bewegendes Werk, das einem Tränen in die Augen treibt" (Independent on Sunday).

Ohne Angst, wichtige Charaktere vom Tod mitnehmen zu lassen, hat der Autor ein Meisterwerk geschaffen, das ganz neu ist in seiner Art.

Ein Muss für jeden Lesebegeistern!

 

12.9.09 12:37

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